Bienenwachstücher: Die frische Alternative zu Alufolie & Plastikbehältern!

Bienenwachstücher: Die frische Alternative zu Alufolie & Plastikbehältern!



Seit Jahren findet sich in fast jedem Haushalt mindestens eine Rolle Alu- oder Frischhaltefolie. Gleich daneben hausen oft die altbekannten Plastik-Boxen. Dass du deine Lebensmittel auch weitaus nachhaltiger frisch halten kannst, beweisen die neuen Bienenwachstücher. Wir haben die neuartigen Food Wraps unter die Lupe genommen. 

 

Die Innovation für frische Lebensmittel: Bienenwachstücher!

Schluss mit Alufolie & Co!

Bienenwachstücher

Trotz wachsendem Bewusstsein für Nachhaltigkeit, ist die Alufolie für viele Menschen immer noch die erste Anlaufstelle, wenn Gemüse & Jausenbrote eingepackt und frisch gehalten werden sollen. Das Paradoxon: Durch den direkten Kontakt mit den Lebensmitteln kann sich – vor allem beim Kochen – das Aluminium lösen. Eigentlich nicht besonders schmackhaft und vor allem eine Gefahr für die Gesundheit. Hohe Dosierungen können laut Experten nervenschädigend wirken und sogar mit Alzheimer in Verbindung gebracht werden.

Abgesehen von den gesundheitlichen Nachteilen sammelt die Alufolie aber auch wegen ihrer Herstellung Minuspunkte. Sie wird aus dem Gestein Bauxit gewonnen. Um an dieses zu gelangen, müssen große Flächen des Regenwalds gerodet werden. Was bleibt ist ein giftiger Rotschlamm, der für die Umgebung und natürlich auch die ansässige Bevölkerung eine große Belastung darstellt. Summa summarum ist die Alufolie also alles andere als nachhaltig.

Warum plastikbelastete Varianten wie Frischhaltefolie und klassische Kunststoff-Boxen keine adäquate Alternative darstellen, müssen wir dir nicht erklären. Wir begeben uns lieber auf die Suche nach neuen Produkten und sind dabei auf die innovativen Bienenwachstücher gestoßen.

 

Bienenwachstücher an die Macht!

Bienenwachstücher

Wie die neuartige Möglichkeit der Frische funktioniert, ist einfach erklärt. Bienenwachstücher bestehen meistens aus einem Baumwolltuch, welches in Bienenwachs getränkt wurde. Vervollständigt wird das Erfolgskonzept mit Jojoba-Öl und Baumharz. Bienenwachs & Baumharz wirken antibakteriell, das Jojoba-Öl macht das Tuch außerdem geschmeidig.

Von der Avocado über den Käse bishin zum Jausenbrot kannst du so gut wie alles in Bienenwachstücher einhüllen und frisch halten. Nur für Fleisch & Fisch eignet es sich nicht. Das Prinzip: Lebensmittel einwickeln, durch die Wärme deiner Hände werden die Tücher flexibel, und ab damit in den Kühlschrank. Nach dem Gebrauch spülst du sie mit kaltem Wasser und bei Bedarf mit etwas mildem Spülmittel ab. Danach lässt du sie an der Luft trocknen und verstaust sie bis zu ihrem nächsten Einsatz im Kühlschrank. Bloß an zu warmen Orten solltest du sie nicht lagern – schließlich bestehen sie zu einem großen Teil aus Bienenwachs und dieses kann bekanntlich schmelzen.

In Amerika gibt es sie schon etwas länger, der Import hat jedoch viele Leute abgeschreckt. Zum Glück lassen regionale Produkte aber nicht lange auf sich warten und auch bei uns gibt es immer mehr heimische Unternehmen, die mit ansässigen Imkern & Co zusammen arbeiten. Es gibt also keinen Grund, warum wir die umweltfeindliche Alufolie nicht endlich in den Wind schießen sollten.

 

Warum wir Paprika & Co nur noch in Bienenwachstücher hüllen werden.

Bienenwachstücher

Was drin ist, haben wir geklärt. Jetzt möchten wir dir noch ein paar weitere ausschlaggebende Argumente für die nachhaltigen Food Wraps nennen. Sie sind, wie erwähnt, wiederverwendbar und zu 100% aus natürlichen Materialien gefertigt. Das bedeutet, dass keine giftigen Stoffe in deine Lebensmittel eindringen können und sie obendrein zu 100% kompostierbar sind. Bei richtiger Handhabung kannst du die Frische-Stars immer wieder weiter verwenden und dich endgültig von Einweg-Folien verabschieden.

Immer mehr plastikfreie Onlineshops bieten Bienenwachstücher in ihrem Sortiment an. Wir empfinden sie als echten Fortschritt in der Lebensmittel-Industrie. Wenn du noch mehr über Abfallvermeidung in der Food-Branche wissen möchtest, ist unser Artikel über natürliches Labeling absolut lesenswert!