Darum sind Stoffwindeln die bessere Lösung für den Nachwuchs

Darum sind Stoffwindeln die bessere Lösung für den Nachwuchs



Wenn der Nachwuchs erstmal da ist, steht man vor lauter Entscheidungen. Tragetuch oder Kinderwagen? Schnuller oder kein Schnuller? Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln? Zumindest zum letzten Punkt haben wir von iamgreen.at eine klare Meinung. Deshalb haben wir ein kleines FAQ zu den Vorteilen für Stoffwindeln für alle Unentschlossenen erstellt.

1. Stoffwindeln sind besser für die Haut der Babies

In Wegwerfmitteln sind chemische Bindemittel enthalten, die den Urin in Gel umwandeln. Zudem sind sie ihnen oft mit Paraffin beschichtet. Die empfindliche Babyhaut leidet darunter und viele Neugeborene reagieren mit einer Windeldermatitis. Außerdem ist die Atmungsaktivität bei der Stoffwindel höher, da diese durch Verdunstungskälte auch rückkühlen kann. Das bedeutet nicht nur, dass die Temperatur angenehmer für das Baby ist, sondern auch, dass weniger Ammoniak aus dem Urin ausdunstet. Allerdings sollte man bei Stoffsystemen unbedingt darauf achten, ein hautfreundliches Waschmittel zu verwenden.

2. Stoffwindeln sind günstiger

Auf lange Sicht gehen Einwegwindeln ganz schön ins Budget. Stoffwindelsysteme wachsen mit dem Baby mit. Sie können durch die Anpassung mit Druckknöpfen von der Geburt bis zum Sauberwerden verwendet werden. Insgesamt sparst du mit der Textillösung über die gesamte Wickelperiode hinweg zwischen 700 und 1000 €.

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3. Stoffwindeln vermeiden Müll

Logisch. Wegwerfmitteln werden, wie der Name schon sagt, nach einmaligem Benutzen weggeworfen. Durchschnittlich entstehen da bei einem Kleinkind 1000 kg Windelmüll. Bei der Nutzung von Stoffwindeln ensteht nur der Müll der Reinigungsprodukte.

4. Ressourcen werden geschont

Okay, der Punkt ist ein bisschen umstritten. Manche Stimmen sagen, dass die generelle Ökobilanz von Stoffwindeln besser sei als von Wegwerfwindeln. Zum einen fallen die Abfallprodukte weg, wie bereits im vorhergehenden Punkt bereits erwähnt. Auch die Produktion von einer Stoffwindel ist ingesamt gesehen ressourcenschonender, da weniger schädliche Stoffe verwendet werden. Die Stoffwindeln müssen jedoch nach jeder Verwendung gewaschen werden, was wiederum viel Wasser und Strom verbraucht. Zudem hat man mit dem Waschen und Trocknen mit den Stoffwindeln etwas mehr Arbeitsaufwand.

5. Die Babies werden früher sauber

Viele Babies (allerdings nicht alle), die mit Windeln aus Stoff gewickelt werden, sind früher sauber als der Durchschnitt. Dadurch, dass die Flüssigkeit nicht komplett aufgesogen wird, sondern die Windel etwas feuchter bleibt, entwickeln die Babies ein Gefühl dafür, wann sie in die Windel gemacht haben. So lernen sie schneller, dieses Bedürfnis zu kontrollieren. Dabei kommt es allerdings auch auf das Textil an, aus dem die Windel besteht. Fleece ist beispielsweise genauso saugfähig wie eine Einwegwindel.