Die Kastanie, ein nachhaltiger Allrounder – Teil 2

Die Kastanie, ein nachhaltiger Allrounder – Teil 2



Im ersten Teil unserer Kastanienserie haben wir euch bereits gezeigt, wie ihr aus der Kastanie Shampoo, Duschgel, Badezusatz und sogar Zahncreme herstellen könnt. Doch es steckt sogar noch mehr Naturkosmetik in der kleinen, braunen Frucht. Also nutzt die letzten Herbstspaziergänge noch und sammelt fleißig. Denn wir zeigen euch, wie sich heilsame Tinkturen und Salben aus den Rosskastanien gewinnen lassen.

Tinktur

Kastanie

Eine ganz spezielle Möglichkeit die heilsamen Kräfte der Kastanie zu nutzen ist die Herstellung einer Tinktur. Die antibakteriellen Wirkstoffe werden dabei im Alkohol gebunden. Der wichtigste Wirkstoff für die Tinktur ist Aescin. Das stärkt die Gefäße und wirkt durchblutungsanregend. Aescin wirkt auch bei Entzündungen und Schwellungen der Haut antibakteriell und schmerzlindernd.

Für eine einfache Rosskastanientinktur brauchst du:

  • Frische Rosskastanien oder selbst gemachtes Rosskastanienpulver (die Menge ist abhängig vom Volumen des Abfüllgefäßes)
  • mindestens 40%-igen Doppelkorn oder Wodka
  • optional: eine Handvoll frische Wachholderbeeren (steigert die Eigenschaften der Kastanien noch)

Das Glas zur Hälfte mit zerstückelten Rosskastanien oder dem Pulver füllen. Wenn gewünscht, Wachholderbeeren hinzugeben und das Ganze mit Alkohol übergießen, bis die Kastanien bedeckt sind. Das Gefäß gut verschließen, durchmischen und drei Wochen an einem warmen Ort aufbewahren. Wenn du das Glas von Zeit zu Zeit schüttelst, erhältst du ein intensiveres Ergebnis. Den angereicherten Alkohol nach Ablauf der drei Wochen durch einen Kaffeefilter abtropfen lassen. Die fertige Tinktur in ein dichtes, dunkles Glas abfüllen. Bei kühler und dunkler Lagerung ist die Tinktur bis zu einem Jahr haltbar. Sie kann innerlich und äußerlich angewendet werden oder als Zutat in Salben weiterverarbeitet werden.

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Salben

salben

 

Kastaniensalbe hilft bei müden und schweren Armen und Beinen. Für die Herstellung der Salbe brauchst du allerdings eine Kastanientinktur (Rezept siehe oben).

Für circa 80 ml Salbe brauchst du:

  • 30 ml Rosskastanientinktur
  • 30 ml Olivenöl
  • 15 g Lanolin/Wollwachs (in der Apotheke erhältlich oder online bestellen)
  • 4 g Bienenwachs
  • optional 10 Tropfen ätherisches Öl

Bereite in einem großen Topf ein Wasserbad vor, und erwärme darin Olivenöl, Wachs und Lanolin. Achte darauf, dass das Wasser nicht kocht, da dass Lanolin sehr schnell schmilzt. Verrühre die schmelzenden Zutaten vorsichtig, bis eine homogene Masse entsteht. Das Ganze beiseite stellen und kurz abkühlen lassen. Erhitze jetzt die Tinktur in einem zweiten Topf. Nimm das Gefäß mit dem geschmolzenen Öl, Wachs und Lanolin aus dem Wasser und mische die optionalen Zutaten unter. Nun vorsichtig die Kastanientinktur unterheben und verrühren, bis die Masse ein wenig abgekühlt ist. Die fertige Salbe in leere Salbentiegel oder luftdichte Gläser abfüllen.

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