Einfache Alternativen zu Palmölprodukten

Einfache Alternativen zu Palmölprodukten



In ungefähr jedem zweiten Produkt im Supermarkt steckt Palmöl oder Palmkernöl. Das ist sehr bedenklich, weil vor allem in Südostasien große Teile des Regenwaldes dafür abgeholzt und in Plantagen umgewandelt werden. Mit unserem Konsumverhalten haben wir also einen großen Einfluss auf das Schicksal zahlreicher Tiere, Pflanzen und Menschen dort. Nicht immer ist es ganz einfach, Palmöl zu erkennen, da es sich mitunter hinter anderen Bezeichnungen versteckt. Wer sich jedoch ein bisschen damit beschäftigt, der wird sehen, dass es gar nicht so schwer zu vermeiden ist. Wir haben ein paar Tipps und Alternativen für dich.

1. Nutella & Co.

nutella

Naschkatzen aufgepasst! Viele große Schokoladenfabrikanten wie Lindt und Milka, aber auch Nutella (sorry) verwenden Palmöl für die Herstellung ihrer Produkte. Das war die schlechte Nachricht, aber es gibt auch eine gute! Denn zahlreiche Fairtrade-Marken wie GEPA, ICHOC oder Alnatura vermeiden den Palmölzusatz. Und die Schokolade ist mindestens genauso lecker!

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2. Kosmetikartikel

kosmetik

Eyeliner, Mascara, Lippenstift und Concealer: Es ist tatsächlich schwer Kosmetikartikel, die kein Palmöl enthalten, zu finden. Dabei ist das oft von außen gar nicht so ersichtlich, da sich das Öl hinter anderen Namen versteckt. So steckt es beispielsweise in Tensiden und Emulgatoren. Alle, die Wert auf Nachhaltigkeit legen und trotzdem nicht „nur“ natürlich schön sein wollen, können sich an Hersteller halten, die zwar etwas teurer, dafür aber palmölfrei sind. Dazu gehören beispielsweise Annemarie Börlind, Dr. Hauschka oder organicum.

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3. Nachhaltig waschen

Fast alle bekannten Waschmittelmarken nutzen waschaktive Substanzen auf der Basis von Palmöl. Alternativ dazu könntest du Waschnüsse verwenden. Die stammen vom Waschnussbaum, der eine Pflanzenart innerhalb der Seifenbaumgewächse ist. Waschnüsse sind geruchsneutral, hautfreundlich und reinigen deine Kleidung farb- und gewebeschonend. Du kannst die Nüsse aus kontrolliert ökologischem Anbau bei D&M kaufen. Eine andere Option ist die Herstellung von eigenem Waschmittel.

 

4. Putzmittel

Tipps zum nachhaltigen Putzen

Auch in Reinigungsmitteln finden sich leider oft waschaktive Substanzen auf Palmölbasis. Für fast jeden Bereich im Haushalt lassen sich jedoch Allzweckreiniger ganz einfach selbst herstellen. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch viel günstiger als Putzmittel im Supermarkt zu kaufen. Und was hat eine Zitrone mit der ganzen Sache zu tun? Besonders einfach ist die Herstellung eines natürlichen Allzweckreinigers aus Zitrusfrüchten. Dazu einfach die Schale von Zitronen in ein Gefäß reiben, dann mit Essig aufgießen bis die Schalen vollständig bedeckt sind und 2-3 Wochen ziehen lassen. Bei Bedarf Essig nachgießen – du solltest immer darauf achten, dass die Schalen bedeckt sind, um Schimmelbildung zu vermeiden. Und voilà, schon hast du dein eigenes Putzmittel hergestellt.

 

5. Duschgel, Shampoo

nachhaltiger haushalt

Ja, auch die meisten Shampoos und Duschgels, die in den Drogerien verkauft werden, enthalten Palmöl. Zwar handelt es sich hier oft nur um kleine Mengen, aber wenn es um die Rettung des Regenwaldes geht, dann zählt jeder Tropfen! Einfach die Verpackung nach dem Wort „Palmöl“ zu checken, reicht leider oft nicht. Hersteller schreiben hier gerne rätselhafte Namen wie Cetearyl Alcohol, Glyceryl Stearate, Glyceryl Stearate Citrate oder Glyceryl Stearate SE. Hinter all diesen Dingen versteckt sich allerdings Palmöl. Duschgels und Shampoos ohne das Öl gibt es zum Beispiel von Alnatura, Speick, oder Dr. Hauschka.

Oder wie wäre es mit einem Shampoo, aus dem direkt ein Baum wächst? Wenn du O’right mit dieser tollen Idee unterstützen möchtest, helfen wir dir gerne dabei! Mit unserem O’right Gutschein sparst du 6 € beim Kauf des grünsten Shampoos.

 

6. Tiefkühlpizza & Co.

fertigpizza

Schlechte Nachrichten für alle, die den Sonntag gerne mal mit einer Fertigpizza auf der Couch verbringen. Abgesehen davon, dass Tiefkühlpizza und Fertiglasagne aufgrund von Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln oft gesundheitlich bedenklich sind, enthalten Fertiggerichte meist auch Palmöl. Die Alternative: Beim Kochen einfach die doppelte Menge herstellen und die Reste einkühlen. Nicht nur der Regenwald ist euch dafür dankbar, auch der eigene Körper.

 

7. Tütensuppen und Gemüsebrühe

Feste, aber doch formbare Konsistenz ist eine der Haupteigenschaften von Palmöl. Deshalb eignet es sich perfekt für die Herstellung von Suppenwürfeln und ähnlichen Produkten! Zudem enthält Gemüsebrühe oft viel Glutamat und nur einen verschwindend geringen Anteil an Gemüse. Auch wenn es aufwendig ist, empfiehlt es sich daher, Gemüsebrühe selbst herzustellen. Im Internet findest du zahlreiche einfache Rezepte.

 

8. Creme

creme

Achtung, Text-Bild-Schere, denn wir werden euch jetzt erzählen, dass Nivea zu den Bösen gehört. Tatsächlich wird der Klassiker der Kosmetikmarke, wie sehr viele andere Hautcremes auch, mit Palmöl hergestellt. Wie du Kräutersalben ohne viel Aufwand selbst mischen kannst, verraten wir dir an anderer Stelle auf diesem Blog. Creme-Produkte ohne Palmöl gibt es beispielsweise bei Dr. Hauschka.

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