iamgreen.at testet: Es wuselt in unserer Wurmkiste!

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Wir haben neue Mitbewohner! Sie sind klein, leben in einem großen Rudel und können täglich 150g Biomüll vernaschen. Es handelt sich bei ihnen nämlich tatsächlich um Würmer. Warum wir uns eine Wurmkiste zugelegt haben und absolut begeistert sind, erfährst du in diesem Artikel. 

Wenn Biomüll zu Humus wird, ist er wertvoller als Erdöl. Wäre es nicht schön, wenn du deinen eigenen Humus erzeugen und deine Pflanzen damit verwöhnen und düngen könntest? Die beiden Oberösterreicher Thomas und David Witzeneder von 1000Worms haben sich genau dieselbe Frage gestellt und sind zu dem Schluss gekommen, dass das gar nicht so schwer ist. Du brauchst nur das richtige Team. Und dieses Dreamteam besteht aus unzähligen kleinen Würmern. Gut aufbewahrt in der Wurmkiste kannst du deinen privaten Kompost in der Küche oder auf dem Balkon platzieren und gleichzeitig als Sitzgelegenheit nutzen. Klingt super, haben wir uns gedacht und gleich mal eine bestellt. Und wenn wir schon bei Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden sind, empfehlen wir dir unseren Artikel zu nachhaltigem Alltag im Badezimmer!

 

Das Was, Wie und Warum.

Wurmkiste

Essensreste wandern normalerweise in Windeseile in den Mistkübel. Dabei haben sie viel Potenzial und sind eigentlich zu wertvoll, um achtlos in die Tonne geworfen zu werden. Für Würmer sind sie ein wahres Festmahl. Aber nicht nur die kleinen Arbeitstiere können von dem Biomüll profitieren. Wenn du z.B. deinen Salat nicht aufisst und ihn an die fleißigen Würmern verfütterst, verarbeiten sie ihn zu wertvollem Kompost, mit welchem du in weiterer Folge dein Obst & Gemüse düngen kannst. Und der Kreislauf beginnt von neuem. Es handelt sich dabei um eine Wertschöpfungskette, die ganz leicht in deinen eigenen vier Wänden vollzogen werden und dein Leben bereichern kann. Die Wurmkiste ist Kompost und Hocker in einem. Niemand ahnt auf den ersten Blick, was in ihrem Innenleben vor sich geht.

 

Unser ganzer Stolz: Die neue Wurmkiste!

Wurmkiste

Die Wurmkiste wird im Ganzen geliefert und besteht aus zwei Ebenen. Zusätzlich dabei ist die nötige Erde und eine Startbevölkerung Würmer. Der Boden der Box wird mit feuchtem Zeitungspapier ausgelegt und dann dürfen Würmer und Erde auch schon in ihr neues Zuhause einziehen.

Wurmkiste

Was du deinen Würmern zu essen geben kannst? Im Prinzip alles, was natürlich abbaubar ist. Apfelputzen, Kaffeesatz, Teebeutel oder auch zermörserte Eierschalen gehören zu ihren Favoriten. Was allerdings nicht in die Wurmkiste wandern sollte sind Fleisch, Milch, Knochen oder Zitronenschalen. Aber keine Sorge, bei der Lieferung ist natürlich eine ausführliche Erklärung dabei, damit du den Ernährungsplan deiner Würmer kennen lernen kannst. Hast du deinen Biomüll in die Kiste gegeben und die  Abdeckung aus Hanf über die Erde gelegt, wird losgefuttert. Neben dem Humus entsteht übrigens zusätzlich auch noch ein flüssiger Wurmtee, welcher verdünnt ein idealer Flüssigdünger für deine Pflanzen ist.

Wurmkiste

Unsere Wurmkiste steht bereits zwei Wochen bei uns im Büro und wir garantieren: Man bekommt von den kleinen Mitbewohnern nichts mit. Sie arbeiten leise, unauffällig und fleissig. Auch geruchstechnisch würde man nie auf die Idee kommen, dass genau neben dir gerade kompostiert wird. Und es ist wirklich ein gutes Gefühl, seinen Müll nicht wegzuwerfen sondern ihn direkt weiterzuverwenden. Der kleine Hocker mit gewünschter Bepolsterung ist zu einem festen Bestandteil unserer Büro-Küche geworden und nicht mehr wegzudenken.

Wurmkiste

 



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