Fortschritte in der Lebensmittelindustrie

Fortschritte in der Lebensmittelindustrie



Laut einer Studie der Welternährungsorganisation (FAO) landen weltweit jedes Jahr 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel im Müll. Das entspricht einem Drittel der insgesamt produzierten Lebensmittel. In Österreich sind es 760.000 Tonnen, die jedes Jahr unverzehrt im Mistkübel enden. Dagegen kann jeder Einzelne etwas tun und da mit Weihnachten mal wieder ein Fest des Überflusses vor der Tür steht, ist das ein guter Moment, das eigene Konsumverhalten einmal unter die Lupe zu nehmen. Denn auch auf institutioneller Ebene gibt es Fortschritte was die Eindämmung der Verschwendung angeht.

Frankreich verbietet Supermärkten Lebensmittel weg zu werfen

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Wenn frische Lebensmittel übrig bleiben oder das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist, schmeißen Supermärkte die Produkte gerne mal weg. In Frankreich ist das seit Mai 2016 gesetzlich verboten. Ab einer Ladengröße von 400qm müssen nicht gekaufte Waren billiger abgegeben oder verschenkt werden. Wenn die Lebensmittel ungenießbar sind, können sie alternativ weiter verarbeitet werden, beispielsweise zu Tierfutter. Das erklärte Ziel der französischen Regierung ist die Halbierung der Abfallmenge bis 2025. Der WWF (World Wide Fund For Nature) begrüßte den Schritt als mutige politische Entscheidung, gerade in Zeiten, in denen überall nur Wachstum gepredigt wird. Allerdings werde hiermit nicht das Problem an seiner Wurzel bekämpft, denn der Kleinhandel sei nur für einen Bruchteil der Verschwendung verantwortlich.

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Mindesthaltbarkeitsdatum

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In Deutschland diskutiert man seit Frühjahr über das Mindesthaltbarkeitsdatum. Der Bundesernährungsminister Christian Schmidt plädierte für die Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatums bei bestimmten Lebensmitteln, um damit die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen. Dabei ist es wichtig, das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) vom Verfalls- oder Verbrauchsdatum zu unterscheiden. Das MHD gibt lediglich den Zeitpunkt an, bis zu dem das verpackte und richtig gelagerte Lebensmittel mindestes spezifische Eigenschaften wie Geschmack, Geruch, Farbe, Konsistenz & Nährwert behalten muss. Es ist also lediglich die Garantie bestimmter Qualitätseigenschaften, kein Verfallsdatum. Für leicht verderbliche Lebensmittel, die nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gesundheitsgefahr darstellen können, gilt das Verfall- oder Verbrauchsdatum. Es nennt den letzten Tag, an dem das Lebensmittel noch verzehrt werden darf. Tag, Monat und gegebenenfalls das Jahr stehen entweder direkt hinter dem Wortlaut “zu verbrauchen bis”, oder es muss dort angegeben werden, wo sich das Datum auf der Verpackung befindet.

 

Was kann ich selbst tun

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In Österreich landen jedes Jahr 157.000 Tonnen Lebensmitteln aus privaten Haushalten im Müll! Wenn wir also etwas gegen die Verschwendung tun möchten, dann sollten wir bei uns selbst anfangen. Du selbst kannst ganz leicht etwas gegen die Verschwendung tun:

  • Intelligent einkaufen: Kauf nur so viel ein, wie du auch brauchst. Überprüfe deine Vorräte, bevor du einkaufen gehst: Was liegt schon seit Tagen im Kühlschrank und muss weg? Das hat Priorität.
  • Wenn du Essen übrig hast und verreist, dann schmeiß es nicht weg, sondern schenke es deinen Mitbewohnern oder Nachbarn. Wenn das nicht infrage kommt, dann beachte den nächsten Punkt!
  • Vernetze dich über Initiativen wie foodsharing mit anderen umweltbewussten Leuten und teile Lebensmittel mit ihnen.
  • Wir wollen dir keine Handlungen ans Herz legen, die sich auf einem schmalen Grad zwischen legal und illegal befinden, aber wenn du dich für das Thema Dumpstern interessierst, dann legen wir dir diese Reportage ans Herz.

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft gründete die Initiative “Lebensmittel sind kostbar!”, um auf Verschwendung aufmerksam zu machen. Auf ihrer Seite werden nützliche Informationen rund um dieses Thema bereitgestellt. Es ist wichtig, bei allen Akteuren nach Ideen und Möglichkeiten suchen, um Abfall zu verringern, denn die Verschwendung findet auf allen Ebenen statt!

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