Sommer, Sonne, Plastikfrei!

Sommer, Sonne, Plastikfrei!



Der Sommer ist da. Das ist natürlich erfreulich, bringt jedoch einige nachhaltige Herausforderungen mit sich. Warum? Je mehr wir draußen unterwegs sind, desto schneller greifen wir zu Wasser oder Softdrinks in Plastikflaschen, abgepackten Sandwiches oder Sonnencreme aus der Tube. In all diesen Dingen lauert jedoch ein alter Feind: Plastik. Wir du ihn umgehen kannst und plastikfrei im Sommer bleibst, haben wir für dich aufgeschrieben.

Picknick ohne Plastik.

plastikfrei im Sommer

Du möchtest gerne in gemütlicher Runde mit Freunden essen, doch in der stickigen Wohnung haltet ihr es nicht aus bei der Hitze und einen Garten gibt es leider keinen? Ein Picknick im Park ist die perfekte Lösung. Umso nachhaltiger ist die ganze Sache, wenn man ein Zero Waste Picknick daraus macht. Wir haben ein paar Tipps, wie das funktionieren könnte:

  • statt Essen in Plastik- oder Alufolie einzupacken, lieber Tupperware verwenden
  • Campinggeschirr einpacken statt Pappteller und Plastikgabeln
  • Auf Plastikflaschen und Getränkekartons verzichten und dafür Glasflaschen verwenden

 

Plastikfrei im Sommer an den Füßen.

plastikfrei im Sommer

Plastikfreies Schuhwerk ist nicht nur nachhaltig, sondern freut auch deine Füße, die dann weniger schwitzen. Die einfachste Lösung für plastikfreies Schuhwerk ist gar kein Schuhwerk. Falls du nicht den ganzen Sommer barfuss laufen willst, dann leg dir doch ein paar Ledersandalen oder Birkenstock zu. Wer absolut nicht auf Flip Flops verzichten möchte: es gibt auch Hersteller, die auf überwiegend natürliche Materialien wie Bio-Baumwolle oder Naturkautschuk setzen, zum Beispiel ekn footwear oder Ethletic.

 

Sommer, Sonne, Badespaß.

plastikfrei im Sommer

Beim Baden solltest du nicht den Hautschutz vergessen! Leider stecken in vielen Kosmetikprodukten, auch in Sonnencremes, Mikroplastikteilchen. Als Mikroplastik werden Plastikpartikel bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Mikroplastik wird teilweise gezielt industriell hergestellt, um dann in Kosmetika verwendet zu werden. Für die Umwelt ist das schlecht, weil Kläranlagen die mikroskopisch kleinen Teilchen nicht filtern können. So gelangt es praktisch ungehindert in die Gewässer. Eine Alternative dazu ist Naturkosmetik, denn zertifizierte Naturkosmetik darf keine Mikroplastikpartikel enthalten. Wer auch auf die Verpackung verzichten will, der kann sich seine eigene Sonnencreme herstellen und in ein Glas füllen.

 

Umstellen beim Einkaufen.

plastikfrei im Sommer

Beim Einkaufen kannst du wirklich eine Menge Plastik einsparen. Zum Beispiel so:

  • Statt Plastiksackerl zu nutzen, packe lieber ein paar Jutebeutel ein oder geh mit einem Korb einkaufen . So kannst du abgewogenes Obst und Gemüse auch transportieren.
  • Meide Produkte, die in Plastik verpackt sind, kauf zum Beispiel Glasflaschen statt PET.
  • Für Kaffeetrinker: Besorge dir einen Thermobecher, in den du dir deinen Coffee to go direkt einfüllen lassen kannst.
  • Wenn du im Supermarkt doch einmal zum Plastiksackerl greifen musst: Schmeiß es zuhause nicht gleich in den Müll, sondern verwende es wieder, zum Beispiel als Müllbeutel.

 

Dein nachhaltiges Sommeroutfit.

plastikfrei im Sommer

Synthetische Fasern wie Polyester oder Acryl sind im Gegensatz zu Naturfasern nicht biologisch abbaubar. Wenn du also Fleece oder andere Klamotten aus Mischgewebe oder Polyester kaufst, dann trägst du dazu bei, Gewässer zu verschmutzen, um es drastisch auszudrücken. In natürlicher Mode bleibst du plastikfrei im Sommer, zudem fühlen sich Naturfasern wie Seide, Hanf oder Baumwolle auch einfach angenehmer an und du schwitzt weniger. Schau dir doch mal diesen Artikel zu nachhaltiger Bademode an.

Aufgepasst: Bei Grüner Erde findest du nicht nur tolle Kleidung aus Naturfasern, mit unserem Gutschein von Grüner Erde gibt es auch noch 50% Rabatt.

 



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