Von Avocado, Matcha-Tee und Schakschuka: Food-Trends 2018

Von Avocado, Matcha-Tee und Schakschuka: Food-Trends 2018



Das neue Jahr bringt einige neue Trends mit sich, die weit über Mode und Einrichtung hinausgehen und etwas betreffen, das zentraler in unserem Leben nicht sein könnte: Essen. Gesund ist immer noch in und einige Schlagwörter aus 2017, wie beispielsweise Clean Eating und Superfoods bleiben uns erhalten. Welche neuen Food-Trends dich 2018 erwarten und, auf welche Highlights du gespannt sein kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Vegetarisch darf es sein

Es wird 2018 so weiter gehen, wie wir es bereits langsam gewohnt sind. Im Mittelpunkt steht nicht mehr länger Fleisch, das dank Globalisierung und Massentierhaltung zwar erschwinglich geworden ist, wie nie zuvor. Gerade das ist es jedoch, was wohl vielen Menschen den Appetit verdirbt. Stattdessen greifen sie lieber zu vegetarischen oder gar veganen Alternativen. Gemüse ist hip. Das zeigt sich zum Beispiel in den Kochbüchern und Menükarten der Spitzenköche weltweit. Rezepte werden immer kreativer und bieten damit eine echte Alternative zu Fleischgerichten. Selbst beim Grillen gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, Fleisch durch Gemüse zu ersetzen. Dazu lassen sich zum Beispiel Zucchini und Paprika verwenden. So macht gesund und fleischlos kochen sogar richtig Spass.

Clean Eating

Weniger Plastik, weniger künstliche Zusatzstoffe, weniger industrielle Verarbeitung – stattdessen mehr Frische und Selbermachen. So lässt sich das Konzept von Clean Eating in Kürze zusammenfassen. Welchen negativen Einfluss Plastik auf unsere Umwelt hat, ist längst bekannt. Wer beim Einkaufen auf Plastikverpackungen verzichtet und weniger abgepackte Lebensmittel kauft, kann einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das ist ebenso wenig ein neues Konzept, wie das Prinzip des Clean Eating. Bereits seit hunderten von Jahren taucht es, unter anderem oder ähnlichem Namen immer wieder in den Küchen der Welt auf. Auch wir haben bereits berichtet, was es mit Clean Eating auf sich hat. Neben dem Trend zu „cleanen“ Lebensmitteln kommt es im kommenden Jahr mitunter auch darauf an, wie diese Lebensmittel nach Hause gelangen. Während der Endverbraucher noch nach dem passenden Lieferanten sucht, setzen Spitzenköche auf kontrollierte Frische – und zwar von der Herstellung bis hin zu Anlieferung. Das Internet beschert mit Anbietern wie Kröswang auch hier kurze Wege, nicht immer ist der Gang zum Großmarkt am Morgen wirklich noch notwendig.

Arabische Küche

Falafel

Falafeln bestehen aus Kichererbsen und Gewürzen und sind kinderleicht selbstgemacht.

Es hat sich bereits in den Supermärkten und auf den Straßen angedeutet: der Einfluss aus der arabischen und israelischen Küche ist gewaltig angestiegen. Es gibt sie mittlerweile überall – Gerichte wie Falafel, Schakschuka oder Hummus. Mit der Migration von immer mehr Menschen aus dem arabischen Kulturraum kommen 2018 ebenfalls einige spannende Ernährungstrends aus dieser Region zu uns. Vieles kommt dir vermutlich schon aus Fastfood- oder Dönerbuden bekannt vor. Die Küche des Nahen Ostens kann aber noch viel mehr und das hat gute Gründe. Interessant daran ist besonders, dass viele dieser Gerichte auf Gemüse basieren und passend zu den anderen Food-Trends vegetarisch sind. Niemand, der vegan oder vegetarisch lebt, wird hier benachteiligt. Daneben gibt es allerdings ebenso viele Fleischgerichte, ob Spieße oder Grillplatte. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Von Matcha-Tee und Kurkuma-Latte

In der Getränkewelt wird unser Nummer-1-Heißgetränk nicht länger aus schwarzen Kaffeebohnen gemahlen, sondern kommt als Pulver in frische Milch. Ob knallgrünes Matchapulver oder goldenes Kurkumapulver – Kenner wissen bereits seit langem, dass beides nicht nur vorzüglich schmeckt, sondern ebenso gesund ist. Matcha Tee wird aus Grüntee-Blättern hergestellt und stammt ursprünglich aus Japan. Ihm wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. So soll der Konsum von Matcha-Tee die Konzentration fördern und die Leistungsfähigkeit steigern. Nebenbei macht regelmäßiger Konsum angeblich auch noch schlank. Bei steigenden Adipositasraten weltweit ist es kein Wunder, dass schlankmachende Lebensmittel so viel Aufmerksamkeit erhalten. Selbst wer nicht alles so wörtlich nimmt, wird anerkennen müssen, dass die gesundheitsfördernden und wohltuenden Inhaltsstoffe von Matcha-Tee viel höher sind, als bei normalem grünen Tee.

Superfood – super gut?

Chia

Chia-Samen sind längst nicht nur in Bio-Supermärkten zu finden.

Das Schlagwort wird auch 2018 immer häufiger auftauchen. Chia-Samen, Quinoa und Acai-Beeren werden als Superfood bezeichnet, ähnlichen Kultstatus hat ebenfalls die Avocado. Sie ist aus vielen Gerichten nicht mehr wegzudenken, ersetzt sie doch Butter und Eier und zaubert so im Handumdrehen eine Vielzahl an veganen Speisen. Doch was hat es wirklich auf sich mit diesem Superfood? Was eigentlich aus dem Marketing stammt, ist in der Ernährungsbranche längst zu einem festen Begriff geworden.

Es gibt keine einheitliche Definition für Superfood, klar ist nur, dass es um Lebensmittel geht, die viele Vitamine und gesunde Inhaltsstoffe beinhalten. Das gilt zum Beispiel für diese:

  • Acai-Beeren: Die Beeren aus den südamerikanischen Regenwäldern sollen beim Gewichtsverlust helfen und den Körper jung halten. Grund dafür sind vor allem die Antioxidante, die in großen Mengen enthalten sind. Frische Acai-Beeren sind kaum erhältlich, daher musst du auf gefrorene oder getrocknete Varianten zurückgegriffen werden. Tabletten und Pulver sind ebenfalls verfügbar.
  • Chia-Samen: Kalzium und Omega-3-Fette erhält der menschliche Körper meist aus Fisch – es gibt sie aber auch in Chia-Samen. Sie sind flexibel einsetzbar, ob im morgendlichen Müsli, dem Shake zwischendurch oder in Salaten. Die kleinen Samen aus Mexiko erfreuten sich bereits 2017 großer Beliebtheit und sind aus den Supermärkten längst nicht mehr wegzudenken.
  • Kefir: Kefir ist mit unserem Joghurt verwandt und schmeckt etwas säuerlicher, da er aus fermentierter Milch hergestellt wird. Das ursprünglich aus Russland stammende Getränk wirkt sich positiv auf Immunsystem und Verdauung aus und ist in den meisten Supermärkten im Kühlregal zu finden.
  • Schwarzer Knoblauch: In Asien ist die Wirkung der schwarzen Knolle bereits seit Jahrhunderten bekannt, in Europa kommt sie gerade erst zum Tragen. Roher Knoblauch wird Hitze und Feuchtigkeit ausgesetzt und dadurch süßer und leichter. In Saucen, Dressings und Dips kommt das Superfood besonders häufig zum Einsatz und immer mehr Spitzenköche verwenden es.

 

Für einen guten Start in den Tag: Frühstücken ist wieder in

Juices

Perfekt für eine schnelle Mahlzeit zu Hause oder unterwegs und so verschieden, wie unsere Geschmäcker – Smoothies.

Wer um 10 Uhr morgens hungrig im Büro oder der Uni sitzt, kann sich unmöglich konzentrieren. Nachts verbrauchen Körper und Gehirn eine Menge Energie. Darum ist frühstücken so wichtig. Energie- und Kohlenhydratspeicher müssen wieder aufgefüllt werden. Das ist keine neue Nachricht, aber 2018 weiterhin relevant. Wenn du eigentlich nicht gerne frühstückst, dann versuch es doch einmal mit einem Smoothie. Frische Früchte, etwas Joghurt und Getreideflocken lassen sich wunderbar zu einem Shake mixen und ohne dass du es bemerkst, hast du bereits die erste von fünf Portionen Gemüse und Obst zu dir genommen, die dein Körper täglich benötigt.

 

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